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Was? Problembeschreibung Lösungsvorschlag
Deutsche oder unübliche Theorem-Umgebungen Der Konverter erkennt Umgebungen wie „Definition“ oder „Theorem“, nicht aber solche, die nicht Englisch benannt oder unüblich sind, wie „Satz“ oder „laboratory“. Im PreTeXt-Code steht dann z. B. <!-- div attr= class="satz"-->, und die Blöcke werden im fertigen Dokument nicht richtig dargestellt. In anderen Fällen gibt es vielleicht einen Block mit dem gewünschten Namen, aber er verhält sich im Dokument nicht so wie gewünscht. Bspw. ist der „Problem“-Block beispielähnlich und somit zum Ausklappen, was in manchen Kontexten unerwünscht sein kann. In der LaTeX-Datei alle Umgebungen zunächst durch ihr englisches Äquivalent ersetzen (z. B. „Bemerkung“ zu „Remark“). Für unübliche Umgebungen und Umgebungen, die sich in PreTeXt nicht wie gewünscht verhalten, einen ansonsten ungenutzten Block aus der Blockübersicht mit dem gewünschten Verhalten auswählen und die Umgebung mit dessen Namen benennen. In der PreTeXt-Datei main.ptx dann das Attribut xml:lang zu „de-DE“ ändern, oder in PreTeXt.plus im Drop-Down-Menü links neben „Save and Manage“ die Sprache zu Deutsch ändern. Hierdurch werden die Titel der Blöcke im Ausgabeformat zu den deutschen Äquivalenten geändert. Einzelne Titel sind noch nicht übersetzt. Dies kann lokal durch ein Rename (siehe Blockübersicht) behoben werden. Wenn die Blöcke nun noch den falschen Namen tragen, der Anleitung hier folgen, um sie umzubenennen. Die docinfo findet sich in PreTeXt.plus unter Tools – Edit Macros – Other Elements.
Mathematikumgebungen Das \begin{equation} und \end{equation} werden in den Code der Mathematikformeln geschrieben, sorgen dort aber für Fehler. Mit Strg+F alle \begin{equation} etc. entfernen.
Mehrzeilige Mathematikumgebungen Mehrzeilige Mathematikumgebungen können in PreTeXt nicht einfach in LaTeX geschrieben werden, sondern nutzen ein Mischformat, das der Konverter aktuell nicht unterstützt. Im Ausgabedokument findet sich ein Fehler wie „Misplaced &“. Eine Anleitung zu mehrzeiligen Mathematikumgebungen gibt es hier. Für align-Umgebungen muss jede Zeile in <mrow>-Tags gesetzt werden. Innerhalb der Zeile muss das & durch ein \amp ersetzt werden. Ein Äquivalent zur Gather-Umgebung existiert zum Zeitpunkt des Schreibens nicht.
Ungünstig benannte \label \label werden bei der Konversion zu xml:id’s gemacht. Diese haben allerdings strengere syntaktische Vorgaben als LaTeX-Label, bspw. sind keine Leerzeichen erlaubt. Bei der Konversion werden die Namen automatisch nachbearbeitet, was zu Verwirrung führen kann. Falls unerlaubte Namen bestehen bleiben, diese durch erlaubte Namen ersetzen (für erlaubte Namen s. z. B. hier).
\cite und Bibliographie Bei Verwendung eines Bibliographiemanagements wie BibTeX wird die Bibliographie nicht in das konvertierte Dokument übernommen. \cite-Verweise werden syntaktisch richtig umgesetzt, verweisen aber ins Leere. Alle Einträge in der Bibliographie im Quelldokument in \bibitem übertragen. Dies geht z. B. mit diesem Online-Konverter. Alternativ händisches Nachtragen der Einträge der Bibliographie als <biblio>-Blöcke. Hierbei wird die ID der Quelle als xml:id des Blocks gesetzt. Eine mögliche Syntax wäre:

<biblio type="bibtex" xml:id="Clarke">
  <author> Clarke, Frank H. </author>
  <title> Optimization and Nonsmooth Analysis </title>
  <publisher> Society for Industrial and Applied Mathematics&lt ;/publisher>
  <year> 1990 </year>
  <note> 10.1137/1.9781611971309 </note>
</biblio>

Hierbei wurde die DOI als Note gesetzt, da der Typ „bibtex“ kein Attribut „DOI“ oder „URL“ unterstützt. Alternativ können auch „plain“- und „CSL“-Style-Elemente genutzt werden. Deren Attribute und Funktionen muss man sich allerdings aus dem Sample-Artikel zusammensuchen.

Elementnummerierung PreTeXt nummeriert grds. alle Blöcke fortlaufend. Wenn das umzusetzende Dokument eine gesonderte Nummerierung (z. B. Theorem 1, Lemma 1, Beispiel 1) vorsieht, lässt sich dies in PreTeXt nicht abbilden. Die Nummerierung lässt sich in der Datei publication.ptx steuern. Hier gibt es eine generelle Anleitung. Eine gesonderte Nummerierung jedes newtheorem lässt sich hiermit allerdings nicht umsetzen. In diesem Fall empfehlen wir, die ursprünglichen Namen mit Nummerierung als <title> des Blocks zu setzen, z. B. <title>Satz 7</title>. Gibt es im LaTeX-Dokument nur eine Umgebung, die gesondert nummeriert wird, dann kann das Problem umgangen werden, indem für diese Umgebung ein Block wie openproblem oder openquestion gesetzt und dann umbenannt wird. Dieser kann nun wie hier beschrieben gesondert nummeriert werden.
Gleichungsnummerierung Das Nummerieren von und Verweisen auf Mathematikumgebungen funktioniert noch nicht problemlos. Der Konverter erstellt die Verweise (<xref>), nicht aber die xml:id’s, auf die sie verweisen. Im Dokument steht dann etwas wie „cross-reference to target(s) ‚Eq_Def_Subdiff‘ missing or not unique“. Im LaTeX-Code das entsprechende Label ausfindig machen (Vorsicht: Dieses könnte dort anders heißen, wenn es nachbearbeitet wurde, um eine gültige xml:id zu werden). Dann die entsprechende Stelle im PreTeXt-Code finden. Bei einzeiligen Umgebungen dann den öffnenden <md>-Tag folgendermaßen ersetzen: <md number="yes" xml:id="name_hier">. Bei mehrzeiligen Gleichungen kann man entweder das gesamte <md>-Element oder einzelne Zeilen (<mrow>) ebenso nummerieren. Benennung außerhalb der fortlaufenden Nummerierung, z. B. mit Symbolen, funktioniert über das „tag“-Attribut, s. auch hier. Beachte, dass viele Autoren in LaTeX align-Umgebungen so nummerieren, dass sie eigentlich nur die letzte Zeile nummerieren (die Alternative wäre eine „aligned“-Umgebung innerhalb einer „equation“). In diesem Fall sollte die Umsetzung dennoch das gesamte <md>-Element referenzieren.